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Taxi in Südkorea per App: k.ride, Kakao T und Uber (2026)

Unterwegs · Schritt 10
Stand November 2026

Ein Taxi bestellst du in Südkorea als Reisender am einfachsten mit k.ride von Kakao Mobility: auf Englisch, ohne Kakao-Konto, bezahlt wird automatisch mit ausländischer Karte – dafür kommen 10 % Servicegebühr dazu. Uber funktioniert mit der normalen App. Kakao T nimmt ausländische Karten, die Anmeldung mit deutscher Nummer ist aber nicht gesichert.

Morten aus Frankfurt
Von Morten aus Frankfurt13 Min. Lesezeit
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Inhalt
  1. 01Warum ein Taxi per App in Südkorea
  2. 02Auf einen Blick: k.ride, Kakao T und Uber
  3. 03k.ride einrichten und nutzen – Schritt für Schritt
  4. 04Die vier Klassen und was sie kosten
  5. 05Taxi zum und vom Flughafen Incheon
  6. 06Kakao T: geht das als Tourist?
  7. 07Uber in Südkorea
  8. 08Kein Fahrer nimmt an: was hilft
  9. 09Ohne App: Taxi von der Straße
  10. 10Häufige Probleme
  11. 11Was sich ändern kann
  12. 12Auch interessant

Auf den Punkt – Taxi per App in Südkorea: (1) k.ride vor der Abreise laden, mit E-Mail, Google oder Apple und Mobilnummer anmelden. (2) Kredit- oder Debitkarte oder PayPal hinterlegen – ohne geht es nicht. (3) Ziel auf Englisch eingeben, Klasse wählen, geschätzten Preis prüfen. (4) Bestellen, einsteigen, nach der Fahrt wird automatisch abgebucht. Auf jede Fahrt kommen 10 % Servicegebühr. Wer schon Uber hat, kann in Seoul auch damit fahren.

Selbst ausprobiert: Am Ende meiner Seoul-Reise habe ich mit k.ride am Vortag ein Taxi der Klasse Comfort zum Flughafen Incheon reserviert. Die Anmeldung lief ohne Probleme, bezahlt habe ich in der App über PayPal. Von Jongno-gu bis Terminal 1 brauchte das Taxi am Morgen 45 Minuten, die Fahrt kostete 101.650 Won einschließlich 10 % Servicegebühr und Maut – der Beleg steht weiter unten. Gebühren, Preise und Regeln unten stammen aus den angegebenen Quellen, abgerufen am 1. November 2026.

Warum ein Taxi per App in Südkorea

Ein Taxi per App ist in Südkorea für Reisende der einfachste Weg: Du gibst das Ziel auf Englisch ein, siehst vorher einen geschätzten Preis und musst dem Fahrer keine koreanische Adresse erklären. Drei Apps kommen in Frage. k.ride hat Kakao Mobility am 4. Juni 2024 eigens für ausländische Besucher gestartet (Korea Times, Juni 2024). Die App vermittelt Taxis aus dem Netz von Kakao T, der koreanischen Haupt-App desselben Konzerns. Dazu kommt Uber, das in Korea gemeinsam mit Tmap Mobility Taxis vermittelt (Korea Times, Februar 2024).

Für die meisten Reisenden ist k.ride die erste Wahl, weil sie ohne koreanische Nummer und ohne Kakao-Konto auskommt. Der Preis dafür: Ein normaler Taxiruf ohne Gebühr fehlt, jede Fahrt kostet 10 % mehr als der Fahrpreis.

Auf einen Blick: k.ride, Kakao T und Uber

k.rideKakao TUber
Gedacht fürausländische BesucherMenschen in KoreaUber-Kunden weltweit
SprachenEnglisch, Japanisch, Chinesisch; Chat mit ÜbersetzungEnglisch, Japanisch, Koreanischdeine Uber-App, Chat mit Übersetzung
AnmeldungE-Mail, Google oder Apple, Mobilnummer Pflicht, kein Kakao-KontoKakao-Konto und Identitätsprüfung; mit deutscher Nummer nicht gesichertdein bestehendes Uber-Konto
Ausländische KarteVisa, Mastercard, Amex, JCB, Diners, Discover; dazu PayPal, Alipay+, WeChat Payja: Visa, Mastercard, JCB, Amexja, deine hinterlegten Zahlungsmittel
Bar im Taxinein, nur automatische Zahlungja, beim normalen Rufja, wählbar
Gebühr10 % auf jede Fahrtnormaler Ruf ohne ServicegebührSpeed Call 3.000 Won, Green 1.000 Won
Taxi-ArtenStandard, Comfort, Deluxe, Luxurynormaler Ruf, Blue, Venti, Deluxe, BlackUber Taxi, Standard, Speed Call, Green, Deluxe

Quellen: k.ride (Website, App Store, Gebührenübersicht); Kakao T (App Store, Kakao-Mobility-FAQ zum Bezahlen); Uber (Taxi in Seoul). Gebührenfreiheit des normalen Kakao-T-Rufs laut Korea JoongAng Daily, Juni 2024. Alle abgerufen am 1. November 2026.

k.ride einrichten und nutzen – Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    App zu Hause laden

    k.ride gibt es kostenlos für iPhone (ab iOS 15) und Android. Die App läuft auf Englisch, Japanisch und Chinesisch, nicht auf Deutsch und nicht auf Koreanisch.

  2. Schritt 2

    Konto anlegen

    Anmelden kannst du dich per E-Mail, Google- oder Apple-Konto. Eine Mobilnummer ist in jedem Fall Pflicht. Ein Kakao-Konto oder KakaoTalk brauchst du nicht, einen Reisepass nennt k.ride in den Einwilligungen nicht.

  3. Schritt 3

    Zahlungsmittel hinterlegen

    Ohne hinterlegte automatische Zahlung lässt sich k.ride nicht nutzen. Möglich sind Kredit- und Debitkarten von Visa, Mastercard, American Express, JCB, Diners Club und Discover, dazu PayPal, Alipay+ und WeChat Pay. In Korea ausgegebene Karten nimmt k.ride nicht.

  4. Schritt 4

    Ziel eingeben und Klasse wählen

    Das Ziel suchst du auf Englisch, die App übersetzt automatisch. Zur Wahl stehen Standard, Comfort (Großraum), Deluxe und Luxury. Vor der Bestellung zeigt die App einen geschätzten Fahrpreis.

  5. Schritt 5

    Taxi rufen

    Sobald ein Fahrer zugeteilt ist, kannst du ihm im Chat schreiben, die App übersetzt in beide Richtungen. Stornierst du später als eine Minute nach der Zuteilung oder steigst nicht ein, kostet das je nach Klasse eine Gebühr.

  6. Schritt 6

    Aussteigen, fertig

    Nach der Fahrt bucht k.ride den Preis automatisch vom hinterlegten Zahlungsmittel ab. Im Taxi zahlst du nichts.

Einen offiziellen Ablauf mit Bildschirmnamen veröffentlicht Kakao Mobility nicht, deshalb stehen hier keine Menüpfade. Die Pflichtangaben stammen aus dem Einwilligungstext von k.ride: Name, Mobilnummer, Land und E-Mail beziehungsweise das Google- oder Apple-Konto. Dass sich ohne automatische Zahlung keine Fahrt bestellen lässt, steht in den Nutzungsbedingungen, Artikel 12. PayPal kam laut App-Store-Verlauf mit Version 1.9.0 am 25. Juni 2026 dazu, WeChat Pay im Februar 2026. Welche Karten genau gehen, nennen Website und Bedingungen nicht – die App zeigt es beim Hinterlegen selbst: Visa, Mastercard, American Express, JCB, Diners Club und Discover, aber keine in Korea ausgegebenen Karten.

k.ride-App: Auswahl der Zahlungsmittel mit PayPal, Kreditkarte (Visa, Mastercard, American Express, JCB, Diners Club, Discover), Alipay+ und WeChat Pay
Zahlungsmittel in k.ride: PayPal, Kredit- und Debitkarte, Alipay+ und WeChat Pay – in Korea ausgegebene Karten gehen nicht. Screenshot: Morten, November 2026

Die vier Klassen und was sie kosten

KlasseWas dahinterstecktPreis laut k.ride
StandardKakao T Blue, Taxis von PartnerfirmenTaxameter plus Zusatzgebühr des Partners plus 10 %
ComfortKakao T Venti, Großraum-Van4.000 Won für 800 m, dann nach Strecke und Zeit, Faktor 0,8 bis 4,0, plus 10 %
DeluxeMobeom-Taxi mit erfahrenem FahrerTaxameter plus 0 bis 5.000 Won plus 10 %
LuxuryKakao T Black, Limousine6.000 Won Grundpreis, dann nach Strecke und Zeit, Faktor 0,7 bis 4,0, plus 10 %

Quelle: k.ride, Details of Paid Services, abgerufen am 1. November 2026. Der Faktor und die Servicegebühr können laut k.ride je nach Nachfrage, Verkehr und Region schwanken. Auch Standard ist kein gewöhnliches Taxi zum Taxameterpreis: Die 10 % kommen immer dazu (Korea Herald, 27. Oktober 2026).

Stornieren kostet, wenn du später als eine Minute nach der Zuteilung absagst, nach Ankunft des Taxis nicht erreichbar bist oder drei Minuten nach Ankunft nicht einsteigst: 2.000 Won plus 10 % bei Deluxe, 4.000 Won bei Comfort, 5.000 Won bei Luxury; bei Standard gelten die Regeln des Partners.

Wo k.ride fährt: Ein ausdrückliches Einsatzgebiet nennt k.ride nicht. Die Nutzungsbedingungen führen Partnerfirmen in Seoul, Busan, Daegu, Daejeon und Jeju auf, die App ist also nicht auf Seoul beschränkt.

Taxi zum und vom Flughafen Incheon

Seit Version 1.9.0 vom 25. Juni 2026 kannst du mit k.ride eine Abholung an den Flughäfen Incheon (Terminal 1 und 2), Gimpo und Jeju reservieren (App Store). Bei Reservierungen für Comfort und Luxury zeigt die App einen festen Preis; die Maut rechnet k.ride laut Bedingungen dazu, auf dem Beleg steht sie als eigener Posten. Per App bestellte Taxis holen dich laut Flughafen an den Ausgängen 1C oder 14C (Terminal 1) und 1C oder 10C (Terminal 2) ab (airport.kr).

Was die Fahrt kostet, sagt keine offizielle Stelle für das normale Taxameter-Taxi. Ein Reiseportal nennt rund 55.000 bis 80.000 Won bis ins Zentrum inklusive Maut (Mileasia, Mai 2026), rechnet aber mit veralteten Mautbeträgen. Die Maut hängt von der Route ab: 3.200 Won über die Flughafenautobahn seit Oktober 2023 (Asiae, Oktober 2023) oder 2.000 Won über die Incheon-Brücke seit 18. Dezember 2025 (korea.kr, Dezember 2025). Alle Wege und Preise vom Flughafen in die Stadt vergleicht die Anleitung Flughafen Incheon nach Seoul. Bei der reservierten Fahrt auf dem Beleg unten hat k.ride die Maut in der App mit abgebucht; ob das bei einer Sofortbestellung genauso läuft, steht in den Bedingungen nicht. Kakao T schreibt in seiner FAQ, dass die Maut meist zusammen mit dem Fahrpreis bezahlt wird.

Einen Stadtgrenzzuschlag gibt es zwischen Flughafen und Seoul nicht, der Nachtzuschlag gilt aber (airport.kr). Feste Preise bietet nur das International Taxi der Stadt Seoul mit englisch-, chinesisch- und japanischsprachigen Fahrern: 70.000 bis 95.000 Won im Standardwagen je nach Bezirk, zum Beispiel 85.000 Won nach Jung-gu und Jongno-gu, Maut inklusive. Buchen musst du mindestens 24 Stunden vorher (International Taxi; Preise: Stadt Seoul, Stand 14. Oktober 2026).

Der Flughafen warnt vor Call-Vans, die sich als Taxi ausgeben und zu viel verlangen. Nimm nur Taxis an den offiziellen Ständen oder dein per App bestelltes Taxi. Für den Weg in die Stadt mit der Bahn siehe AREX vom Flughafen Incheon nach Seoul.

k.ride-Beleg einer Comfort-Fahrt zum Flughafen Incheon Terminal 1: Fahrpreis 89.500 Won, Servicegebühr 8.950 Won, Maut 2.909 Won, gesamt 101.650 Won, bezahlt per PayPal
Beleg einer reservierten Comfort-Fahrt aus Seoul-Jongno zum Terminal 1 am 22. August 2026: 89.500 Won Fahrpreis, 10 % Servicegebühr, 2.909 Won Maut, bezahlt per PayPal. Startadresse, Kennzeichen und Fahrername ausgeblendet. Screenshot: Morten

Kakao T: geht das als Tourist?

Kakao T ist die koreanische Haupt-App von Kakao Mobility, mit Englisch, Japanisch und Koreanisch (App Store). Ausländische Karten nimmt sie offiziell an: Laut Kakao-Mobility-FAQ lassen sich im Ausland ausgegebene Kredit- und Debitkarten von Visa, Mastercard, JCB und Amex für Taxifahrten hinterlegen. UnionPay steht nicht auf der Liste. Die Karte muss auf denselben Namen laufen wie dein Kakao-T-Konto (Kakao-Mobility-FAQ). Für welche Klassen sie gilt, ist unklar: Kakao schreibt nur „Taxi“, Bizhankook nannte 2024 nur Venti und Black, Seoul Start schließt heute gerade diese beiden aus. Klappt das Hinterlegen nicht, kannst du laut derselben FAQ einen normalen Ruf wählen und direkt beim Fahrer zahlen.

Die Hürde ist die Anmeldung. Kakao T verlangt ein Kakao-Konto und eine Identitätsprüfung (Kakao-Mobility-FAQ). Ob die mit einer deutschen Nummer gelingt, sagt Kakao nirgends; Reiseguides berichten von Fehlschlägen (Seoul Start, August 2026). Wer sie besteht, spart die 10 % von k.ride. Wer es nicht vorher ausprobieren will, nimmt k.ride.

Uber in Südkorea

Die normale Uber-App funktioniert in Korea ohne neue Installation, mit automatischer Übersetzung und deinen bisherigen Zahlungsmitteln (Uber Newsroom, Februar 2026). In Seoul stehen laut Uber Uber Taxi, Standard Taxi, Speed Call (mit 3.000 Won Servicegebühr), Green (E-Auto, mit 1.000 Won) und Deluxe zur Wahl, rund um die Uhr. Auf Wunsch zahlst du bar oder mit Karte im Taxi statt über die App. Uber nennt die Flughäfen Incheon, Gimpo, Gimhae und Jeju und über 100 Städte und Bezirke, schränkt aber ein, dass das Angebot je nach Stadt schwankt (Uber, Städte in Korea). Welche Kartennetze Uber in Korea annimmt und welche Gebühren für Uber Taxi und Standard gelten, nennt Uber nicht.

Kein Fahrer nimmt an: was hilft

Bleibt die Zuteilung aus, ist laut Kakao Mobility kein freier Wagen der gewählten Klasse in der Nähe (Kakao-Mobility-FAQ). Knapp wird es vor allem nachts. Dann hilft:

  • Andere Klasse: Comfort, Deluxe und Luxury kommen bei k.ride aus anderen Flotten als Standard, kosten aber mehr (Tabelle oben).
  • Uber Speed Call: laut Uber schnellere Vermittlung an jedes Taxi in der Nähe, 3.000 Won Gebühr.
  • Booster-Ruf bei Kakao T: In Seoul, Gyeonggi und Incheon stockst du von 22 bis 3 Uhr den normalen Ruf um bis zu 4.000 Won auf; der Fahrer sieht dein Ziel nicht und bekommt die Gebühr. Nur mit hinterlegter Karte, auch einer ausländischen; Stornieren später als eine Minute nach der Zuteilung kostet 2.000 Won (Kakao-Mobility-FAQ).
  • Winken oder zum Taxistand gehen. Lehnt ein Fahrer dich ab, nimmt das Bürgertelefon 120 Beschwerden an (Stadt Seoul).

Ohne App: Taxi von der Straße

Ein Taxi heranwinken oder am Taxistand einsteigen geht genauso. Ein freies Taxi zeigt die Leuchtanzeige 빈차 („leerer Wagen“), die erlischt, sobald das Taxameter läuft; 예약 heißt, es hat schon einen Ruf angenommen (Stadt Seoul). Normale Taxis sind in Seoul orange, weiß oder grau, Deluxe-Taxis (Mobeom) schwarz mit goldenem Streifen, das International Taxi schwarz oder orange mit 인터내셔널 an der Tür. Vans mit der Aufschrift 밴 oder 콜밴 fahren ohne Taxameter (Visit Seoul).

Die Tarife legt die Stadt Seoul fest (Tariftabelle, Stand 14. Oktober 2026):

TaxiTagNacht
Standardtaxi4.800 Won für 1,6 km, dann 100 Won je 131 m oder je 30 Sekunden5.800 Won (22–23 und 2–4 Uhr), 6.700 Won (23–2 Uhr)
Deluxe (Mobeom) und Großraum7.000 Won für 3 km, dann 200 Won je 151 m oder je 36 Sekunden8.400 Won (22–4 Uhr)

Die Nachtpreise enthalten den Aufschlag schon, du rechnest ihn nicht noch einmal drauf. Verlässt die Fahrt Seoul, kommen 20 % Stadtgrenzzuschlag dazu, außer nach Gwangmyeong, in gemeinsame Bezirke wie Wirye und zum Flughafen Incheon. Mit dem Nachtzuschlag zusammen sind höchstens 60 % erlaubt, bei Deluxe und Großraum 40 % (gleiche Tabelle). Bezahlen kannst du laut Korea Tourism Organization bar, mit Kreditkarte oder mit einer Verkehrskarte wie T-money. Dass ausländische Karten im Taxi immer funktionieren, bestätigt keine offizielle Stelle; nimm etwas Bargeld als Reserve mit. Seit Dezember 2025 tragen Seouler Taxameter-Belege englische Beschriftungen (Korea Herald, Oktober 2026).

Häufige Probleme

k.ride lässt keine Bestellung zu. Ohne hinterlegte automatische Zahlung geht es nicht. Karte oder PayPal im Konto eintragen.

Die Abbuchung schlägt fehl. Dann gilt die Fahrt als unbezahlt, und k.ride sperrt die Nutzung, bis du nachgezahlt hast; Kakao Mobility darf die Abbuchung ohne Ankündigung wiederholen (Nutzungsbedingungen, Artikel 12). Ein zweites Zahlungsmittel wie PayPal hilft.

Der Fahrpreis wirkt zu hoch. k.ride sieht sich laut Nutzungsbedingungen nur als Vermittler; Einwände gegen den Fahrpreis gehen an das Taxiunternehmen. Doppelte oder falsche Abbuchungen erstattet k.ride auf dasselbe Zahlungsmittel. Bei Taxis von der Straße nimmt das Seouler Bürgertelefon 120 Beschwerden an; Beleg und Kennzeichen aufheben (Korea Herald, Oktober 2026).

Die Anmeldung bei Kakao T scheitert. Die Identitätsprüfung klappt mit ausländischer Nummer nicht verlässlich. Auf k.ride oder Uber ausweichen.

Am Flughafen spricht dich jemand an. Nicht mitgehen: Der Flughafen warnt vor Call-Vans, die als Taxi auftreten. Offizielle Taxistände oder die App-Abholpunkte nutzen.

Was sich ändern kann

Die Gebühren von k.ride stehen auf einer Übersicht ohne Datum und schwanken laut Anbieter mit Nachfrage und Region. Zahlungsmittel kommen laufend dazu: WeChat Pay im Februar 2026, PayPal und die Flughafen-Reservierung im Juni 2026. Ob Kakao T ausländische Nummern bei der Identitätsprüfung akzeptiert, kann sich mit jedem Update ändern. Die Taxitarife in Seoul gelten seit 1. Februar 2023, die Tabelle der Stadt wurde zuletzt am 14. Oktober 2026 geändert.

Quellen: eigener k.ride-Beleg vom 22. August 2026 und Screenshot der Zahlungsmittel vom 1. November 2026; k.ride: Website, App Store (Version 1.9.7 vom 28. Oktober 2026, Versionsverlauf), Google Play, Nutzungsbedingungen, Einwilligungstext, Details of Paid Services; Kakao T: App Store, Kakao-Mobility-FAQ zu Karten, Kartenregistrierung auf eigenen Namen, Identitätsprüfung, Maut, Taxi-Diensten und Zuteilung, Booster-Ruf, Trinkgeld und Fundsachen; Bizhankook zu Auslandskarten bei Kakao T (Januar 2024); Uber: Taxi in Seoul, Städte in Korea, Newsroom, Februar 2026; Stadt Seoul, Taxitarife und International-Taxi-Festpreise (geändert 14. Oktober 2026); International Taxi; Flughafen Incheon, Taxi; korea.kr zur Maut (Dezember 2025); Asiae zur Maut der Flughafenautobahn (Oktober 2023); Korea Tourism Organization, Taxi; Korea Times zum Start von k.ride (Juni 2024) und zu Uber Taxi (Februar 2024); Korea JoongAng Daily zu k.ride (Juni 2024); Korea Herald zu Taxipreisen und Gebühren (Oktober 2026); Seoul Start zu Kakao T (August 2026, Reiseguide); Stadt Seoul zu Leuchtanzeigen und Ablehnungen (Stand 2013), zu Fundsachen in Bus und Taxi (April 2025) mit dem Fundsachen-Portal und zum Bürgertelefon 120 auf Englisch; Visit Seoul (Seoul Tourism Organization) zu Taxiarten und Trinkgeld (abgerufen November 2026); Mileasia zum Flughafentaxi (Mai 2026, Reiseportal). Stand: November 2026.

Auch interessant

Häufige Fragen

Funktioniert Uber in Südkorea?
Ja. Mit der normalen Uber-App rufst du in Seoul Taxis: Uber Taxi, Standard, Speed Call (mit 3.000 Won Servicegebühr), Green (E-Auto, mit 1.000 Won) und Deluxe. Bezahlt wird über die hinterlegte Karte oder auf Wunsch bar oder mit Karte im Taxi. Uber nennt die Flughäfen Incheon, Gimpo, Gimhae und Jeju und über 100 Städte und Bezirke (Uber, abgerufen am 1. November 2026).
Kann ich Kakao T als Tourist nutzen?
Nur mit Risiko. Ausländische Visa-, Mastercard-, JCB- und Amex-Karten lassen sich laut Kakao Mobility für Taxis hinterlegen, wenn sie auf den Namen des Kontos laufen. Kakao T verlangt aber eine Identitätsprüfung; ob die mit einer deutschen Nummer klappt, sagt Kakao nicht, Reiseguides berichten von Fehlschlägen. Sicherer ist k.ride, das dieselben Kakao-Taxis vermittelt.
Was kostet k.ride?
Den Fahrpreis plus 10 % Servicegebühr. Bei Deluxe kommen 0 bis 5.000 Won dazu, Comfort und Luxury haben eigene Tarife mit einem Faktor, der je nach Nachfrage schwankt. Den geschätzten Preis zeigt die App vor der Bestellung (k.ride, Gebührenübersicht, abgerufen am 1. November 2026). Ein Beispiel: Eine reservierte Comfort-Fahrt von Jongno-gu in Seoul zum Terminal 1 des Flughafens Incheon kostete im August 2026 insgesamt 101.650 Won – 89.500 Won Fahrpreis, 8.950 Won Servicegebühr und 2.909 Won Maut (k.ride-Beleg, Screenshot im Artikel).
Was kostet ein Taxi in Seoul?
Ein Standardtaxi kostet tagsüber 4.800 Won für die ersten 1,6 km, danach 100 Won je 131 m oder je 30 Sekunden bei langsamer Fahrt. Nachts liegt der Grundpreis bei 5.800 Won (22 bis 23 und 2 bis 4 Uhr) und 6.700 Won (23 bis 2 Uhr). Quelle: Tariftabelle der Stadt Seoul, Stand 14. Oktober 2026.
Kann ich im Taxi in Korea bar oder mit Karte zahlen?
Im Taxi von der Straße zahlst du laut Korea Tourism Organization bar, mit Kreditkarte oder mit Verkehrskarte wie T-money. Dass ausländische Karten dort immer funktionieren, sagt keine offizielle Stelle – etwas Bargeld als Reserve schadet nicht. Bei k.ride geht nur die automatische Zahlung in der App.
Gibt man im Taxi in Südkorea Trinkgeld?
Nein. Laut Visit Seoul erwarten Taxifahrer kein Trinkgeld, freuen sich aber, wenn du das Wechselgeld liegen lässt. Kakao T bietet nach Fahrten mit Blue, Mobeom, Venti und Black ein freiwilliges Trinkgeld von 1.000 bis 2.000 Won in der App an (Kakao-Mobility-FAQ, abgerufen am 1. November 2026).
Was tun, wenn ich etwas im Taxi vergessen habe?
Nach einer App-Fahrt meldest du dich über die App: Uber hat in der Fahrtübersicht „Find lost item“, k.ride den Support im App-Menü, bei Kakao T rufst du den Fahrer 14 Tage lang über den Fahrtverlauf an. Beim Straßentaxi hilft die Kartenzahlung, die Fahrt zuzuordnen. Fundsachen aus Seouler Taxis listet das Fundsachen-Portal der Stadt, Auskunft gibt das Bürgertelefon 120 (Taste 9 für Englisch); nach 7 Tagen gehen sie an die Polizei (Stadt Seoul, April 2025).
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